Omaha Regeln

omaha

Omaha (Hold’em) unterscheidet sich nicht großartig von der Poker Variante Texas Holdem, was daran liegt, dass es sich aus ihr entwickelte. Zwei Grundlegende Dinge unterscheiden sicht jedoch von Texas Hold’em.
1. Die Spieler erhalten zu Beginn vier verdeckte Karten, während es bei Hold’em nur zwei sind.
2. Jeder Spieler muss genau zwei seiner Pocketkarten, nicht mehr und nicht weniger, zusammen mit drei Karten vom Board verwenden, um sein endgültiges 5-Kartenblatt zu bilden.

Omaha Poker wird mit einem Button gespielt, der nach jeder Hand im Uhrzeigersinn weiterwandert sowie mit einem Small Blind und einem Big Blind. Das Spiel beginnt damit, dass jeder Spieler vier verdeckte Karten, auch Pocketkarten oder Hole Cards genannt, erhält. Die erste Wettrunde verläuft genauso wie bei Texa Hold’em Poker, das heißt, der erste Spieler links vom Big Blind muss als Erster handeln.
Wenn die Wettrunde vor dem Flop abgeschlossen ist, werden drei Gemeinschaftskarten offen in der Mitte des Tisches aufgelegt. Darauf folgt wieder eine Wettrunde. Dann werden die Turn- und die Riverkarte ausgeteilt, denen jeweils eine Wettrunde folgt. Beim Showdown gewinnt das höchste Blatt den Pot.

Bei Limit-Spielen betragen die Einsätze in der ersten Runde das niedrigere Limit: $3 in einem $3/$6-Spiel, $5 in einem $5/$10-Spiel, $15 in einem $15/$30-Spiel usw. Wenn Sie Pot Limit spielen, dürfen Sie bis zu dem Betrag setzen, der sich im Pot befindet, und in einem No-Limit-Spiel können Sie so viele Chips setzen, wie Sie am Tisch zur Verfügung haben. Einsätze und Erhöhungen auf dem Turn und River erfolgen in Höhe des höheren Limits der geltenden Setzstruktur. Beispiel: $6 in einem $3/$6-Spiel, $10in einem $5/$10-Spiel, $30 in einem $15/$30-Spiel.

Es kann leicht passieren, dass Sie Ihr Blatt beim Omaha Poker falsch lesen. Wenn Ihnen beispielsweise verdeckt vier Asse ausgeteilt werden, haben Sie keinen Vierling, weil nur zwei der Asse zur Bildung Ihres 5-Kartenblatts herangezogen werden! Die übrigen drei Karten müssen vom Board kommen.
Omaha kann auch als High-Low-Variante gespielt werden, die man Omaha High-Low 8-or-Better oder einfach nur Omaha 8-or-Better nennt. Bei dieser Version teilen sich das beste und das schlechteste Blatt den Pot. Wenn sich allerdings keine Hand als niedriges Blatt qualifiziert also nur aus ungepaarten Karten besteht, von denen keine höher als 8 ist – gewinnt das höchste Blatt den gesamten Pot. Die Spieler können zwei verschiedene 5-Kartenkombinationen zusammenstellen, einmal als hohes und einmal als niedriges Blatt.
Es kann sein, dass ein Spieler sowohl das höchste als auch das niedrigste Blatt hat. In diesem Fall gewinnt dieser Spieler ebenfalls den gesamten Pot.

WIE MAN EINE HAND BEI OMAHA HIGH-LOW LIEST
Das folgende Beispiel zeigt, wie man ein hohes und niedriges Blatt zusammen mit den Karten vom Board erstellt. Wenn Sie A-A-J-4 bei einem Board mit A-J-7-6-2 haben, werden die zwei Asse Ihrer Pocketkarten verwendet, um das hohe Blatt A-A-A-J-7 zu bilden.
Ass und 4 werden mit 7-6-2 vom Board kombiniert und ergeben mit 7-6-4-2-A ein niedriges Blatt.
Beachten Sie, dass in beiden Fällen zwei Ihrer verdeckten Karten und drei Gemeinschaftskarten verwendet werden, um das endgültige Pokerblatt zu bilden.
Beachten Sie, dass Sie kein Full House mit Assen über Buben als hohes Blatt haben, weil Sie nur zwei Ihrer Pocketkarten verwenden dürfen. Hält Ihr Gegner beispielsweise 3-3-3-J, verliert er gegen Ihr hohes Blatt, da er nur ein Paar Buben hat! Da er den Buben verwenden muss, hat er als niedriges Blatt J-6-3-2-A und verliert auch gegen Ihr niedriges Blatt.

comments (2) | Hierauf antworten
  1. anonym says:
    5. September 2010

    Endlich hab ichs jetzt auch ma kapiert mit den Omaha poker Regeln. Hatte heute schon, ähhm ich glaube 4 Anleitungen gelesen wo die Regeln von Omaha erklärt wurden, aber dieser hier hat den Funken zünden lassen und ich denke, dass ich das jetzt alles kapiert hab 🙂

  2. Rudolf says:
    28. September 2010

    Ich weiß nicht was so viele an Omaha toll finden, vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich zuerst mit Texas Hold’em angefangen habe und jahrelang gar nichts von Omaha geschweige denn von einem Hauch der Omaha Spielregeln wusste :). Jetzt wo ich die Regeln verstanden habe, reizt mich Omaha trotzdem nicht. Noch eine Frage zum Abschluss, hat jemand schon einmal etwas von dem Omaha Manager gehört? Scheint nicht uninteressant zu sein das Tool.

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