Five Card Stud Regeln

five card stud regeln

Five Card Stud ist eine klassische Pokervariante alten Stils, die durch verschiedene Online Pokerräume gerade ein ComeBack erlebt. Die Regeln sind ähnlich denen des Seven Card Stud Poker. Im Folgenden wird vor allem beschrieben was man beim Five Card Stud Poker unter Second Street, Third Street, Fourth und Fifth Street, dem Ante und dem Showdown versteht.

Bevor Online Poker populär wurde, war es schon fast verschwunden. Obwohl es noch immer nicht viel gespielt wird, können Sie online ein paar Spiele finden und somit eine der einfachsten Formen von Poker spielen.
Spieler, die bis zum River mitspielen, erhalten insgesamt fünf Karten, vier davon offen, also für alle Spieler sichtbar, und eine verdeckt, wobei die höchste 5-Kartenkombination den Pot gewinnt. Es gibt kein Board mit Gemeinschaftskarten, wie bei Texas Hold’em, oder die Möglichkeit, Karten auszutauschen, wie bei Draw Poker. Sie bekommen fünf Karten, das ist alles.

DAS ANTE

Bevor die Karten ausgeteilt werden, muss jeder Spieler ein Ante setzen, einen erzwungenen Einsatz, der das Spiel einleitet. Beispiel: In einem $4/$8-Spiel kann es sein, dass jeder Spieler ein Ante von $0,25 setzen muss. Nehmen acht Spieler am Spiel teil, enthält der Pot bereits $2 aus den Ante-Einsätzen. In Spielen mit niedrigeren Limits, wie $0,10/$0,20, kann das Ante proportional höher sein, zum Beispiel $0,05 und bei Mikrolimitspielen ist es möglich, dass es gar kein Ante gibt.

SECOND STREET UND BRING-IN

Zunächst erhält jeder Spieler zwei Karten, eine verdeckt und eine offen. Der Spieler mit der niedrigsten offenen Karte muss das Bring-in bezahlen, den erzwungenen Einsatz, mit dem die erste Wettrunde eingeleitet wird. Es entspricht üblicherweise einem Viertel oder der Hälfte des niedrigeren Einsatzes einer zweistufigen Setzstruktur. In einem $2/$>4-Spiel könnte das Bring-in $0,50 oder $1 betragen; in einem $4/$8-Spiel könnte es sich auf $1 oder $2 belaufen. Er kann den Einsatz auch ergänzen und auf den vollen Betrag des niedrigeren Einsatzes auffüllen, zum Beispiel auf $2 in einem$2/$4-Spiel.
Wie bei Seven Card Stud ist der Spieler mit der niedrigeren Farbe zuerst an der Reihe, falls zwei Spieler gleich hohe Karten haben. Die Farben haben nur in diesem Fall eine Wertigkeit, wobei Kreuz am niedrigsten ist, dann folgen in aufsteigender Reihenfolge Karo, Herz und Pik.
Der erste Spieler links vom Spieler, der das Bring-in bezahlt hat, ist als nächster an der Reihe und muss entweder das Bring-in mitgehen, den Einsatz ergänzen, das heißt, bis zum niedrigeren Limit dieser Setzstruktur auffüllen (wenn es sich also um ein $2/$4-Spiel mit einem Bring-in von $1 handelt, muss er um $1 erhöhen, um auf $2 zu ergänzen), das ergänzte Bring-in erhöhen oder passen. Das Spiel wird fortgesetzt, bis keine Einsätze und Erhöhungen mehr offen sind. Es kann auch sein, dass die Hand hier endet, wenn kein Spieler das Bring-in mitgeht, sodass der Spieler, der das Bring-in bezahlt hat, den Pot gewinnt. Ein Schicben in der ersten Wettrunde ist nicht möglich.

THIRD STREET

Nachdem die erste Wettrunde abgeschlossen ist, erhält jeder verbleibende Spieler alle, die nicht gepasst haben eine weitere offene Karte. Jeder Spieler hat jetzt drei Karten, zwei offene und eine verdeckte. Die zweite Wettrunde, Third Street genannt, beginnt beim Spieler mit dem besten offenen Blatt und geht im Uhrzeigersinn um den Tisch. Haben zwei oder mehr Spieler ein gleichwertiges Blatt, ist der erste dieser Spieler links vom Dealer als Erster an der Reihe. Bei drei Spielern mit den Karten K-J, A-3 und 7-7, leitet der Spieler mit dem Paar Siebenern die Wettrunde ein, da es sich dabei um das höchste offene Blatt handelt. Steht es zwischen zwei Spielern unentschieden, handelt der Spieler, der am nächsten beim Dealer sitzt, als Erster.
Da es auf der Third Street (ebenso in den folgenden Wettrunden) keinen erzwungenen Einsatz gibt, kann der Spieler, der als Erster dran ist, entweder schieben oder setzen. Wie schon in der vorherigen Runde beträgt der Wetteinsatz in dieser Runde das niedrigere Limit, außer ein Spieler hat ein offenes Paar. In diesem Fall darf dieser Spieler in Höhe des höheren Limits setzen. In einem $2/$4-Spiel müssen also alle Einsätze und Erhöhungen in $2-Stufen erfolgen. Gibt es ein offenes Paar, dürfen $4 gesetzt werden. (Wurde ein doppelter Einsatz gesetzt, müssen die Einsätze und Erhöhungen aller nachfolgenden Spieler diese Höhe haben, in unserem Beispiel $4.)

FOURTH STREET

Nachdem die Wettrunde der Third Street abgeschlossen ist und noch zwei oder mehr Spieler im Spiel sind, erhält jeder aktive Spieler eine dritte offene Karte, was insgesamt vier Karten für jeden Spieler ergibt. In dieser Wettrunde, die man Fourth Street nennt, und in der nächsten, erfolgen alle Einsätze und Erhöhungen in Höhe des höheren Limits der jeweiligen Setzstruktur, zum Beispiel betragen sie $4 in einem $2/$4-Spiel und $10 in einem $5/$10-Spiel.

FIFTH STREET UND SHOWDOWN

Konkurrieren noch zwei oder mehr Spieler um den Pot, wird eine fünfte und letzte offene Karle ausgeteilt. Diese Runde nennt man Fifth Street. Alle Spieler, die nicht gepasst haben, haben jetzt eine verdeckte und vier offene Karten. Es gibt eine letzte Wettrunde mit Einsätzen in Höhe des höheren Limits der Setzstruktur, und falls dann noch zwei oder mehr Spieler übrig sind, kommt es zum Showdown, den das höchste Pokerblatt gewinnt.
Wie bei allen Pokervarianten kann ein Spieler den Pot auch jederzeit  vor dem Showdown gewinnen, indem er seine Gegner durch Einsätze und Erhöhungen, die sie nicht bereit sind zu zahlen, aus der Hand vertreibt.

DIVERSE REGELN

Bei Five Card Stud kann das Ass sowohl als hohe als auch als niedrige Karte (um eine Straight zu bilden) verwendet werden, aber wenn ein offenes Ass vorhanden ist, zählt es für die Wettrunde als hohe Karte. In jeder Wettrunde gibt es maximal drei Erhöhungen, außer es kommt zum Heads-up, in dem die Spieler abwechselnd so oft erhöhen dürfen wie sie wollen. Beachten Sie auch hier, dass das Bring-in der ersten Wettrunde nicht als Erhöhung gilt.

Veröffentlicht: Januar 1st, 2010
Kategorien: Regeln
Tags: ,
Autor: Hendrik
comments (2) | Hierauf antworten
  1. danilo says:
    5. Januar 2010

    five card stud ist eigentlich ganz lustig wenn mans ein bisschen gespielt hat

  2. bababaa says:
    17. Februar 2010

    ist es nicht das alte Poker vom Wilden Westen??
    wie in diesen Alten texas Filmen?

    Mich reizt ja texas Holdem mehr….

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