5 (Five) Card Stud Poker

five card stud poker

Spielablauf beim Five Card Stud

Geben der ersten Karte
Die erste Karte wird jedem Spieler verdeckt gegeben, also mit dem Rücken nach oben.
Sie bleibt auch während des ganzen Spiels verdeckt und wird erst beim Showdown aufgedeckt. Nur der Spieler selbst darf sich diese „hole-card“ (wörtlich: „Höhlen-Karte“; sprich: „hohl-kaad“) vorher ansehen, muss aber sorgsam darauf achten, dass niemand sonst einen Blick darauf werfen kann. Diese hole-card muss der bestgehütete Schatz des Stud-Spielers sein! Da alle weiteren Karten (zumindest beim Fünf-Karten-Stud) offen gegeben werden, ist diese erste Karte die einzige den Gegnern unbekannte Größe und damit entscheidend für den Wettverlauf. Die Karte bleibt wie alte weiteren auch, während des Spiels auf dem Tisch liegen.
Der Besitzer darf seine hole-card aber zu jeder beliebigen Zeit ansehen, auch wenn er im weiteren Verlauf zusätzliche Karten erhalten hat.

Geben der zweiten Karte
Sobald jeder Spieler seine hole-card hat. wird jedem unmittelbar darauf eine zweite Karte gegeben, dieser aber offen, also mit der Bildseite nach oben. Der Geber sagt den Wert der jeweiligen Karte taut an. Alte offen gegebenen Karten heißen im Englischen „up-cards“ (sprich: „app-kaads“).

Erste Wettrunde
Wenn jeder Spieler zwei Karten hat schließt sich die erste Wettrunde an. Das Recht, den Pott zu eröffnen, hat der Spieler mit der höchsten offenen Karte. Bei Gleichstand eröffnet der Spieler, der die höchste Karte in der Runde als erster erhalten hat.

Der Spieler, der das Recht zur Eröffnung hat, kann zwischen drei Möglichkeiten wählen:

– Er kann den Pott eröffnen, also eine Wette setzen im Rahmen der vereinbarten Mindest- und Höchstsätze.

– Er kann abwarten (checken), wobei er diese Absicht deutlich erklären muss; in diesem Fall hat sein linker Nachbar das Recht zu eröffnen. Der Abwarter bleibt jedoch im Spiel. Häufig wird jedoch vereinbart, dass die Eröffnung in der ersten Wettrunde Pflicht ist; dann ist Abwarten (Checken) erst ab der zweiten Wettrunde möglich.

– Er kann passen, das heißt aufgeben, aus dem Spiel aussteigen. Zum Zeichen dieser Absicht dreht der Spieler seine offene Karte (up-card) um, so dass zwei verdeckte Karten vor ihm liegen. Seine hole-card zeigt er nicht.

Sobald der Pott eröffnet ist, haben alle folgenden Spieler die Wahl zwischen diesen drei Möglichkeiten:

– Sie können die Wette ihres Vorgängers halten, also einen gleichen Betrag setzen.

– Sie können die Wette ihres Vorgängers halten und zugleich erhöhen, indem sie einen weiteren Betrag im Rahmen des vereinbarten Minimums und Maximums setzen.

– Sie können passen, was unter englischsprechenden Stud-Spielern „folding“ (sprich: „fohlding“) heißt; sie „falten“ ihre offene Karte, drehen sie also um.

Abwarten (checken) ist nun nach der Pot-Eröffnung in dieser ersten Wettrunde nicht mehr möglich.

Die erste Wettrunde kann auf dreierlei Weise zu Ende gehen:

– Alle Spieler haben abgewartet (falls dies in der ersten Runde überhaupt erlaubt war); dann erhalten alle Spieler die nächste, ihre dritte Karte.

– Alle Spieler haben gepasst; dann werden die Karten eingesammelt und es wird neu gegeben.

– Nach erfolgter Eröffnung wurde so lange weitergewettet, bis eine Erhöhung von keinem der folgenden aktiven Spieler weiter erhöht, sondern von allen nur gehalten wurde.

Am Ende dieser (und auch jeder folgenden) Wettrunde müssen alle noch aktiven Spieler den gleichen Betrag in den Pott gesetzt haben.

Geben der weiteren Karten
Im Anschluss an die erste Wettrunde wird jedem Spieler, der nicht gepasst hat, eine dritte Karte gegeben, ebenfalls offen. Dabei sollte der Geber den Wert der sichtbaren Hand jedes Spielers laut ansagen.

Weitere Wettrunden
An jedes Geben schließt sich eine Wettrunde an, die entsprechend in gleicher Weise verläuft wie die beschriebene erste Wettrunde.

Der Geber nennt den jeweiligen Eröffner. der nun aber in jedem Fall das Recht hat zu checken (abzuwarten). Die letzte (unterste) Karte im Paket wird auf keinen Fall gegeben. Sollten mehr als zehn Spieler teilnehmen, so müssen, wenn die vorletzte Karte verteilt ist. die Karten der inzwischen ausgeschiedenen Spieler (die „toten Hände“) zusammen mit der letzten Karte gut gemischt, abgehoben und zum weiteren Geben verwendet werden.

Abheben darf in diesem Fall jeder Spieler. der es wünscht, doch hat derjenige. der als nächster eine Karte erhält.

Showdown
Nach Abschluss der vierten und letzten Wettrunde dreht jeder noch aktive Spieler seine verdeckte Karte (hole-card) um, so dass jeder den Wert der kompletten Hand erkennen kann. Es beginnt damit der gerufene Spieler, also derjenige, der als letzter erhöht hat Wird nur auf Hoch und ohne wilde Karten oder Joker gespielt, so sprechen die Karten für sich. Es ist also niemand gezwungen, den Wert seiner Hand anzusagen.

Der Gewinner kassiert den Pott Bei Gleichstand zweier Hände wird der Gewinn halbiert und steht beiden Spielern zu gleichen Teilen zu. Sollte irgendwann im Verlauf des Spiels nur ein einziger aktiver Spieler übrig geblieben sein (weil alle anderen passten), gewinnt er den Pott ohne Showdown.

Veröffentlicht: Juni 12th, 2010
Kategorien: Regeln
Tags:
Autor: David
comments (1) | Hierauf antworten
  1. Diana says:
    16. September 2012

    Ich bin eher ein Poker-Neuling. Ich habe angefangen Poker zu spielen, als das als das mit der WSOP losging und mir meine Freunde gesagt haben, dass ich unbedingt mal mit ihnen pokern müsse. Am Anfang habe ich nicht verstanden, wieso dieses Spiel den Leuten so viel Spaß zu machen scheint, da es ja für mich damals offensichtlich ein reines Glücksspiel zu sein schien. Anders als die Meisten hab ich zuerst angefangen Five Card Stud zu lernen und danach erst Texas Hold’em.

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